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05. August 2015

24H MTB - Duisburg 2015

Donnerstag um 20:00 Uhr gerade erst zurück aus einer kurzen Reisewoche, ging es Freitag Morgen um 05:00 Uhr gleich mit der nächsten Reise weiter, welche schlussendlich mit der Zielsetzung eines Podiumsplatzes beim 24 Stunden Rennen in Duisburg enden sollte. Als eines der größten und bekanntesten 24 Stunden Rennen in Deutschland hatte das Rennen schon im letzten Jahr den Weg in den Kalender gefunden, als innerhalb der sekundenlangen Anmeldephase mit reichlich Adrenalin ein Startplatz für ein Viererteam ergattert wurde. Ähnlich wie bei der wettkampfmäßigen Anmeldung musste nun pünktlich zur Toröffnung um 10:00 Uhr in Duisburg angekommen auch im Fahrerlager eine Parzelle weit ab der zugewiesenen erkämpft werden, wofür ebenso nur eine minutenlange Phase zur Verfügung stand. Kurze Zeit später folgte der nächste Schritt der Eroberung, als hektisch der letzte verbliebene Steckdosenplatz am Verteiler eingenommen wurde, der nunmehr gleich alle im Umkreis von hundert Meter liegenden Teams mit Strom zu versorgen hatte, weil es keine weiteren Steckdosen mehr gab. Mit viel Ärger über die viel zu überlastete Veranstaltung, die mit ihren hohen Startgeldern scheinbar nur zum Geld verdienen geschaffen war, wurde das von Bikehersteller Benotti gestellte Pavillon zwischen zwei stillgelegten Klärbecken aufgebaut, um nun den restlichen Weg bis zum Start am nächsten Tag um 12:00 Uhr bei schönem Wetter zu genießen und den Landschaftspark Duisburg als Veranstaltungsgelände mit seinen stillgelegten Industrieanlagen von allen Seiten zu bestaunen. Zusammengefunden im Viererteam „Bad Bikers MTB Sport e.V.“ mit Patrick Wolf, Maik Pustal und Manuel Eichhorn wurde am nächsten Morgen noch einmal einiges an Taktik durchgegangen, um auch die beiden Betreuer auf die eigenen Gesetze von Duisburg einzuschwören, die auf einer 8,8 Kilometer langen mit über 2300 Startern frequentierten Strecke vom üblichen Renngeschehen abweichen. Ohne größere Probleme kam Patrick als Startfahrer durch die Einführungsrunde, um bald ins Rennen starten zu können und das erste mal in die Wechselzone zu sprinten. Im Zweirundentakt wurde im Team über den von viel Staub und Hitze geprägten Nachmittag gewechselt, um auf der flachen Strecke mit einer Top 5 Platzierung in die Nacht zu gehen. Während auf der Strecke Massenstürze und Überholmanöver im Sekundentakt die Stimmung in den Keller drückten, machte sich auch im Teampavillon viel Ärger darüber breit, dass der herausgefahrene Vorsprung in minutenlangen Staus verloren wurde. Obwohl alle gut drauf waren und der eigene Körper mit dem kaputten Knie der Vorwoche gut klar kam, machte es leider nur wenig Spaß und sollte noch sehr lange dauern, bis dieser gefunden wurde. Auf Platz vier liegend machten die wenigen Höhenmeter einen Angriff in der Nacht schwer, was die Gesamtwertung folglich stundenlang nur im Sekundenbereich bewegen ließ. In der Nacht gegen die abfallende Leistungsfähigkeit ankämpfend, ließ die lange Wechselzone mit Schiebepflicht keinen Taktikwechsel auf eine Einrundentaktik zu, sodass erst in den frühen Morgenstunden etwas passierte, als bei den gegnerischen Teams die Müdigkeit zuschlug, der im eigenen Team mit kurzen Schlafpausen gut entgegengewirkt werden konnte. So wurden die Lupine Lampen nach der Nacht auf Platz zwei liegend ausgeschaltet und es machte schon fast wieder ein bisschen Spaß im Slalom zwischen den Fahrermassen auf der Strecke hindurch zu sprinten. Dem flachen Kurs zu Schulde konnten im ganzen Team über den Morgen weiterhin konstante Rundenzeiten abgelegt werden und die Platzierung mit einer Runde Vorsprung bis zum Ende verteidigt werden. Der Kampf um den ersten Platz musste leider schon im früheren Renngeschehen durch einen Rückstau hinter einem Massensturz aufgegeben werden. Weniger also mit der überfüllten Veranstaltung zufrieden, waren im Team nach 79 gefahrenen Runden zuzüglich der Einführungsrunde alle zufrieden mit dem zweiten Platz und es ging mit reichlich Müdigkeit auf's Podium bevor es zurück nach Hause ging. Lange Zeit das gute Ergebnis zu feiern bleibt nicht, denn in knappen zwei Wochen steht nun schon das französische Saisonhghlight mit über 1200 Kilometern Länge an und dafür gibt es noch eine Menge vorzubereiten !! :)

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