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30. Mai 2016

Král Šumavy MTB Marathon 2016

Das vergangene Radsportwochenende begann am Freitag mit der 500 Kilometer langen Anreise in's tcheschische Klatovy, wo am folgenden Tag der zweite Lauf der stark besetzten Marathon Man Europe Rennserie seine Austragung fand. Eine gute Weile nachdem die Frage nach einem Einzel- oder einem Massenstart der rund 2800 Starter mit den Vereinskollegen im Auto gekärt war, war die unschlagbar günstige Übernachtungsstätte um kurz nach elf in der Nacht bezogen, die Startunterlagen abgeholt und es ging noch etwas schnelles essen. Das Rennen stand nach einer harten Trainingswoche als Trainingsrennen im Trainingsplan und bot über 105 Kilometer Länge ein Sägezahn-Höhenprofil. Am Start um 7:30 Uhr war das Wetter warm und pünktlich zum Startschuss meldete die Kamera ihren Dienst mit Speicherproblemen ab, sodass es leider kein Video der Veranstaltung gibt. Es folgte eine rund 10 Kilometer lange Jagd in die vorderen Grüppchen und der Anschluss an selbige, die nun nach und nach langsame und schnelle Fahrer aussortieren wollten. Es blieb Berg ab bei den schnelleren Fahrern, was zeigt, dass viel Fahrtechniktraining und Besuche des Fitnesscenter am Schlagbaum Wirkung haben und das schlechte Downhills so langsam der Vergangenheit angehören. Am Berg wurde die erste Rennhälfte dafür lockerer angegangen, jedoch immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, so beim letzten großen Marathon in Riva völlig unausbelastet den Zielstrich überquert zu haben. So fand nach vielen kurzen steilen Anstiegen in der Mitte des Rennens die Aufnahme neuer Geschwindigkeit statt, um eine Platzierung unter den besten 50 Startern zu festigen. Das klappte gut und Fahrer für Fahrer wurde eingeholt, bis es richtig anstrengend wurde oder anders gesagt die starken Gegner erreicht waren. Die Sonne brannte, die schnellen Trails rollten und die Verpflegungstationen konnten flüssig mit Flüssigkeitsaufnahme über angereichte Becher durchfahren werden. Im Ziel stand neben einer guten Zeit ein guter 32. Gesamtplatz und 22. Platz in der Herren Elite auf dem Papier und es gab Gulaschsuppe, was auch nochmal viel zum großen Spaßfaktor des erfolgreichen Renntags beitrug, der bald mit der Rückreise auf der Autobahn fortgesetzt wurde. Weil es gerade so gut lief oder aus irgend so einem ähnlichen Grund wurde beschlossen, am Sonntag spontan in Dassel beim Mountainbike Marathon zu starten, der jedoch nicht so stark besetzt war und auch eine vergleichsweise sehr anspruchslose Strecke mit wenig Höhenmetern zu bieten hatte. Genauso spontan wie in der anbrechenden Nacht zuvor der Start beschlossen wurde, fiel auch die Streckenwahl auf die 28 Kilometer, um Teamkollege Patrick Windschatten zu spenden. Dies erübrigte sich leider, nachdem im ersten Kilometer die vorrausfahrenden der Spitzengruppe stark bremsten und die Kontrolle über das Fahrrad im Schlamm stecken blieb. Ein folgender Fahrer brachte mit seiner Überfahrung den Sattel zu Bruch und Garmin und der grade Lenker waren verloren. Alles wiedergefunden und zurechtgebogen ging das Rennen mit viel Rückstand und halbem Sattel weiter. Viele Fahrer konnten noch eingeholt werden und es reichte im Wiegetritt zum 6. Gesamtplatz und 3. Platz in der Altersklasse. Teamkollege Patrick holte auch ohne Windschatten den Sieg - ein Radsportwochenende ohne Video trotzdem gut zu Ende gebracht, bevor nächste Woche der wichtige Start bei den deutschen Meisterschaften im 24H MTB ansteht !! :)
 

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