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Fritz

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Goslarsche Zeitung vom 27.08.2015 mit Bericht über das Projekt 'Paris-Brest-Paris 2015' - Ausführlicher Rennbericht, Projektbilder, Kurzfilm und mehr folgen in nächster Zeit !! :)
 

15. August 2015

15.08.2015

Auf nach Frankreich.

Das große Ziel für 2015, den über 1200 Kilometer langen Superbrevet 'Paris-Brest-Paris' nonstop in unter 55 Stunden zu bezwingen, steht morgen an. Der alle vier Jahre stattfindende größte Brevet Europas mit rund 11.700 Höhenmetern führt einmal quer durch Frankreich von Paris an den Atlantik und zurück und soll von seinen rund 6000 internationalen Teilnehmern innerhalb von 90 Stunden gefahren werden. Wie es die Tradition der Randonneure (Teilnehmer) vorschreibt, wird ohne fremde Hilfe teilgenommen, mit allem Nötigen an Gepäck gestartet und einzig ein Fahrzeug für filmische Zwecke begleiten, sowie die Betreuung bis zum Start am Sonntag um 16:15 Uhr übernehmen. Als Betreuer bzw. Kameramann dabei ist Henning Borchert, der das Projekt von Anfang an unterstützt hat und als berufstätiger Arzt auch im Notfall eingreifen kann. Besonders für einen Brevet ist bei Paris-Brest-Paris nicht nur die Hilfsbereitschaft der Menschen an der Strecke, sondern auch, dass die Strecke ausgeschildert ist, was bei den Qualifizierungsbrevets nicht der Fall war. Die Qualifikation für Paris-Brest-Paris musste im Jahr der Teilnahme mittels einer Brevetserie von 200-, 300-, 400- und 600 Kilometer langen Brevets geschehen, wobei auch ein kürzerer durch einen längeren Brevet ersetzt werden konnte. 2015 gab es 15 Brevetstartorte in Deutschland, an denen man sich zu bestimmten Terminen qualifizieren konnte. Selbst über den am nächsten gelegenen Startort der Ostfalenrandonneure mit allen vier Brevets qualifiziert, hätte das hinter dem Saisonhöhepunkt stehende Projekt mit den Reisekosten zu den Qualifizierungsbrevets und der Reise nach Paris nicht ohne fremde Hilfe stattfinden können. Ein großer Dank für die Unterstützung geht daher an:
McDonalds Wernigerode | WSV Clausthal-Zellerfeld e.V. | Karl Helpferer | Bad Bikers Mtb-Sport e.V. | Zweirad-Langer | Mike Kraft | Denise Reichel | Henning Borchert | Manuel Eichhorn | Robert Roller | und weitere.

Zwischenergebnisse gibt es Live unter dem Link http://suivi.paris-brest-paris.org/B010.html mit der Startnummer B010 und außerdem gibt es einen Liveticker aus dem Medienfahrzeug auf der Fritz Geers - Ultrasportler. facebook-Seite, die auch ohne facebook-Konto besucht werden kann. Beim mitfiebern viel Spaß und Freude !! :)
https://www.facebook.com/fritzgeersultrasportler


 

14. August 2015

14.08.2015

Das Rad fix und fertig mit Sponsoren beklebt, geht es morgen früh um halb fünf mit Betreuer los nach Göttingen, um dann mit dem Zug die weitere Reise nach Paris zurückzulegen. Dort angekommen soll das Medienfahreug in Form eines Mietwagens abgeholt werden. Bis zum Start des über 1200 Kilometer langen 18. Superbrevet Paris-Brest-Paris sind es noch gut zwei Tage. McDonalds Wernigerode und weitere großartige Sponsoren unterstützen das Projekt, über das morgen auf der Projektseite nochmals berichtet wird !! :)
 

Goslarsche Zeitung vom 08.08.2015 !! :)
 

Donnerstag um 20:00 Uhr gerade erst zurück aus einer kurzen Reisewoche, ging es Freitag Morgen um 05:00 Uhr gleich mit der nächsten Reise weiter, welche schlussendlich mit der Zielsetzung eines Podiumsplatzes beim 24 Stunden Rennen in Duisburg enden sollte. Als eines der größten und bekanntesten 24 Stunden Rennen in Deutschland hatte das Rennen schon im letzten Jahr den Weg in den Kalender gefunden, als innerhalb der sekundenlangen Anmeldephase mit reichlich Adrenalin ein Startplatz für ein Viererteam ergattert wurde. Ähnlich wie bei der wettkampfmäßigen Anmeldung musste nun pünktlich zur Toröffnung um 10:00 Uhr in Duisburg angekommen auch im Fahrerlager eine Parzelle weit ab der zugewiesenen erkämpft werden, wofür ebenso nur eine minutenlange Phase zur Verfügung stand. Kurze Zeit später folgte der nächste Schritt der Eroberung, als hektisch der letzte verbliebene Steckdosenplatz am Verteiler eingenommen wurde, der nunmehr gleich alle im Umkreis von hundert Meter liegenden Teams mit Strom zu versorgen hatte, weil es keine weiteren Steckdosen mehr gab. Mit viel Ärger über die viel zu überlastete Veranstaltung, die mit ihren hohen Startgeldern scheinbar nur zum Geld verdienen geschaffen war, wurde das von Bikehersteller Benotti gestellte Pavillon zwischen zwei stillgelegten Klärbecken aufgebaut, um nun den restlichen Weg bis zum Start am nächsten Tag um 12:00 Uhr bei schönem Wetter zu genießen und den Landschaftspark Duisburg als Veranstaltungsgelände mit seinen stillgelegten Industrieanlagen von allen Seiten zu bestaunen. Zusammengefunden im Viererteam „Bad Bikers MTB Sport e.V.“ mit Patrick Wolf, Maik Pustal und Manuel Eichhorn wurde am nächsten Morgen noch einmal einiges an Taktik durchgegangen, um auch die beiden Betreuer auf die eigenen Gesetze von Duisburg einzuschwören, die auf einer 8,8 Kilometer langen mit über 2300 Startern frequentierten Strecke vom üblichen Renngeschehen abweichen. Ohne größere Probleme kam Patrick als Startfahrer durch die Einführungsrunde, um bald ins Rennen starten zu können und das erste mal in die Wechselzone zu sprinten. Im Zweirundentakt wurde im Team über den von viel Staub und Hitze geprägten Nachmittag gewechselt, um auf der flachen Strecke mit einer Top 5 Platzierung in die Nacht zu gehen. Während auf der Strecke Massenstürze und Überholmanöver im Sekundentakt die Stimmung in den Keller drückten, machte sich auch im Teampavillon viel Ärger darüber breit, dass der herausgefahrene Vorsprung in minutenlangen Staus verloren wurde. Obwohl alle gut drauf waren und der eigene Körper mit dem kaputten Knie der Vorwoche gut klar kam, machte es leider nur wenig Spaß und sollte noch sehr lange dauern, bis dieser gefunden wurde. Auf Platz vier liegend machten die wenigen Höhenmeter einen Angriff in der Nacht schwer, was die Gesamtwertung folglich stundenlang nur im Sekundenbereich bewegen ließ. In der Nacht gegen die abfallende Leistungsfähigkeit ankämpfend, ließ die lange Wechselzone mit Schiebepflicht keinen Taktikwechsel auf eine Einrundentaktik zu, sodass erst in den frühen Morgenstunden etwas passierte, als bei den gegnerischen Teams die Müdigkeit zuschlug, der im eigenen Team mit kurzen Schlafpausen gut entgegengewirkt werden konnte. So wurden die Lupine Lampen nach der Nacht auf Platz zwei liegend ausgeschaltet und es machte schon fast wieder ein bisschen Spaß im Slalom zwischen den Fahrermassen auf der Strecke hindurch zu sprinten. Dem flachen Kurs zu Schulde konnten im ganzen Team über den Morgen weiterhin konstante Rundenzeiten abgelegt werden und die Platzierung mit einer Runde Vorsprung bis zum Ende verteidigt werden. Der Kampf um den ersten Platz musste leider schon im früheren Renngeschehen durch einen Rückstau hinter einem Massensturz aufgegeben werden. Weniger also mit der überfüllten Veranstaltung zufrieden, waren im Team nach 79 gefahrenen Runden zuzüglich der Einführungsrunde alle zufrieden mit dem zweiten Platz und es ging mit reichlich Müdigkeit auf's Podium bevor es zurück nach Hause ging. Lange Zeit das gute Ergebnis zu feiern bleibt nicht, denn in knappen zwei Wochen steht nun schon das französische Saisonhghlight mit über 1200 Kilometern Länge an und dafür gibt es noch eine Menge vorzubereiten !! :)

Mit dem Glauben auf alles Erdenkliche vorbereitet zu sein, ging es Freitag Mittag mit einem zweiköpfigem Betreuerteam los in Richtung Nürburgring, um diesen gegen halb neun am Abend zu erreichen. Die Tragödie hatte bereits ihren Lauf genommen, als am Donnerstag festgestellt wurde, dass ein trockener Platz in der Boxengasse aufgrund eines Missverständnisses verwehrt blieb, sodass nun ein kleiner Pavillon auf der zugewiesenen Parzelle direkt an der Strecke aufgebaut wurde, anstatt die umfunktionierte Boxengasse zu beziehen. Stolz darüber, diesen noch vor dem herannahendem Sturm aufgebaut zu haben, musste das gute Stück genauso schnell wieder abgebaut werden, um nicht vom herüberziehenden Wetter gleich zurück in den Harz befördert zu werden. Obdachlos im Regen stehend wurde man nun jedoch schnell bei Teamkollege Manuel aufgenommen, der mit einem Rennrad-Viererteam auch den Weg bis zum Start am Nürburgring schaffen wollte. An Leitplanken festgegurtet und mit tiefen Ankern im Boden fixiert hielt Manuels massiver Pavillon dem Sturm über Nacht besser stand und musste erst am nächsten Mittag mit sechspersoniger Kraft festgehalten werden, als Windböen der stärkeren Sorte die nächsten Teams am Nürburgring in die Flucht schlugen und den Start weiter in den Nachmittag verschieben ließen. Der Weg bis zum Start war, wenn auch ziemlich unterkühlt, geschafft, als dieser um 20:05 Uhr fast sieben Stunden nach der offiziellen Ausschreibung doch noch erfolgte und das 24H MTB Rennen direkt in die Nacht hinein gestartet wurde. Der Rhythmus war schnell gefunden, das Betreuerteam arbeitete sehr gut und mit guter Form wurde nach mehreren Rennstunden die Führung der Einzelstarter übernommen. Muskulär lief es sehr gut und auch konnte die Runde ohne Risiko selbst an den technischen Stellen komplett fahrend sicher genommen werden. Gegen Mitternacht schlichen sich nun leider starke Schmerzen im rechten Knie ein und mehrmals schlief das linke Bein ein, was im Nachhinein der immer kühler werdenden Nacht, sowie dem langen herumsitzen in der Kälte in der Vorbereitung zuzuschreiben war. Dem Problem mit Wärmesalbe und Regenjacke entgegengewirkt, führten eine Runde später starke Kopfschmerzen und Herzprobleme zu einer Entscheidung der Vernunft. Ein DNF auf der Ultralangstrecke zu entscheiden ist sicher nie einfach und so war es auch hier schwer zu entscheiden, das Rennen mit dem völlig unterkühlten Körper abzubrechen, auch wenn Puls und Rundenzeiten noch immer gut waren und der Vorsprung auf Platz zwei schon acht Minuten betrug. Klar war, dass die Temperaturen in der Nacht weiter abfallen würden und dass es ein quälerischer Kampf gegen die Knochen geworden wäre, das Rennen zu Ende zu fahren. Im Hinblick auf den finanziell und sportlich viel wertvolleren Saisonhöhepunkt in einigen Wochen wäre es nicht tragbar gewesen, sich den Körper kaputt zu fahren, um mit Brechen und Würgen ein gutes Ergebnis abzuliefern und im Nachhinein die Saison vorzeitig beenden zu müssen. Die Ergebnisse der letzten Rennen sind sehr zufriedenstellend und somit ist die Entscheidung sicher gerechtfertigt, wenn es nächstes Wochenende im Viererteam beim 24H-Rennen in Duisburg wieder bergauf geht und zwei Wochen später die Beendigung des 18. Superbrevet Paris-Brest-Paris mit über 1200 Kilometern Länge zu Buche schlägt. Ein großer Dank geht an das Betreuerteam um Silvio Krosch und Marieke Moritz, sowie an Protective für die Unterstützung beim Startplatz !! :)
 

Der erste Start als Einzelstarter bei einem 24H Rennen steht dieses Wochenende beim 24H MTB Rennen bei Rad am Ring auf dem Nürburgring an und natürlich soll gleich ein neuer 24H Weltrekord her. Spaß beiseite, die ein oder andere Ultralangstrecke der letzten Wochen steckt noch in den Beinen, also wird lieber tiefgestapelt auf ein pausenloses Durchkommen gesetzt, bei dem in voller Hoffnung keine schlechte Platzierung herauskommen wird. Das Wetter stellt sich im Vergleich zu den letzten Wochen recht kühl ein und wartet laut Vorhersage mit Temperaturen unter 10° Celsius in der Nacht auf, damit die helle Lupinekopflampe schon allein durch die Außentemperatur kühl bleibt. Ein Betreuerteam bestehend aus zwei Personen wird die qualvolle Fahrt mit einem Mückenstich im Gesäßbereich tatkräftig aufs Beste hinauskatapultieren und ein Nachbericht wird dieses mal leider nur in den zwei Varianten 'Sofort da' oder 'Eine Wochen später da' erscheinen können. Auf rauf in die einzigartige Rennatmosphäre mit dem riesigen Fahrerlager auf der Grand-Prix Strecke der Formel 1 Arena am Nürburgring !! :)
 

Ein Start bei der RTF "Oberharzer Adlerrunde" stand am Samstag auf dem Programm und wurde pünktlich um 07:00 Uhr mit Teamkollegen Manuel Eichhorn und Tobi Stumpf in Goslar vollzogen, wobei sich das Wetter mit warmen Temperaturen ohne den vorhergesagten Niederschlag besser als erwartet präsentierte. An der Spitze des Feldes ging es in den ersten Anstieg der 256 Kilometer langen Strecke, die mit 4548 Höhenmetern ausgeschrieben war, um nun folgend mit Teamkollege Manuel Eichhorn die ersten 80 Kilometer in der Spitzengruppe zurückzulegen. An die Vorstellungen eines eher lockeren Wochenendes angelehnt wurde nunmehr die Gruppe fahren gelassen, um den restlichen Weg in gemäßigteren Tempozonen zurückzulegen, bis Magenprobleme nach der vorletzten Verpflegung noch einmal ein bisschen mehr Kampfesgeist forderten und die letzten 60 Kilometer doch noch zu einer quälerischen Angelegenheit gegen den rebellierenden Bauch machen ließen. Schließlich wurde die RTF unweit der schnellsten Teilnehmer nach 08:17 Stunden mit Teamkollege Manuel Eichhorn beendet und die starken Magenprobleme verflossen schnell in die Vorfreude auf das anstehende 24H MTB Rennen am Nürburgring am nächsten Wochenende !! :)
 

Goslarsche Zeitung vom 18.07.2015 mit kleinem Bericht über die 'Salzkammergut MTB Trophy 2015' !! :)
 

17. Juli 2015

17.07.2015

Ein verhältnismäßig lockeres Wochenende wird morgen in den Harzer Hügeln bei der Oberharzer Adlerrunde mit 256,72 Kilometern und 4548 Höhenmetern angetreten. Die Wetteraussichten sehen mit warmem Sommerwetter ohne Regen bisher gut aus und die schöne RTF wird allen Hoffnungen zufolge als hartes Training im vorderen Bereich beendet werden können, um noch einmal ein paar Höhenmeter für den Einzelstart beim 24H Rennen "Rad am Ring" in der darauffolgenden Woche zu sammeln. Einige Teamkollegen kündigten bereits auch ihren Start an und voller Freude geht es in ein hoffentlich nicht so hartes Wochenende !! :)
 

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