Immer mit der Ruhe
Bitte habe einen Moment Geduld
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WELCOME TO GERMANY

Es gibt viele Ultra-Radrennen. Die Bewältigung der meist tagelangen Strecken quer durch die Welt erfordert vor allem konsequente Vorbereitung, Geduld und den Glauben an das Ziel. Die Wahl des richtigen Ziels entscheidet darüber, wie der Weg zum Ziel aussieht. Der Weg zum Ziel ist meist nicht der, den man sich in seinen Träumen wünscht. Hingabe, Leidenschaft und Einsatz führen einen zum Ziel - Die Größe der Herausforderungen jedoch bestimmt, wie der Weg zum Ziel wirklich aussieht. Meist besteht der echte Weg zum Ziel dann doch aus Rückschlägen, Absagen und 2017 aus einem nicht ausreichendem Budget, um am großen Race around Ireland teilnehmen zu können. Das ist bitter, mag man sagen. Manchmal muss man die Segel drehen, wenn sich der Wind ändert. So viel Emotion, Freude und Spaß wie bereits jetzt schon auf dem Weg zu einem neuen Projekt geflossen ist, motiviert dazu immer weiter zu machen. Das neue Ziel verdient Ende August 2017 mit 3.300 Kilometern Länge und 23.000 Höhenmetern eben so viel Respekt, wie das alte und es hat gleich mehrere Einzigartigkeiten: Es geht darum, das Heimatland einmal komplett zu umrunden. Das Rennen ist eine offizielle Veranstaltung, die jedoch erst zwei Teilnehmer in den letzten Jahren beenden konnten. Im Alter von 21 Jahren der dritte zu sein ist ein Traum, der erfüllbar scheint. Unterstützt werden kann das Projekt mit einer freiwiligen Spende, erfüllt wird es durch Hoffnung, Zuversicht, Glaube und den Spaß, an dem es nicht fehlt. Filme, Vorträge, Liveticker, Livetracking, Bilder und Berichte wird es auch zu diesem Projekt geben !! :)

  • SympaTec System Partikel Technik
  • Volksbank im Harz
  • Stadtwerke Clausthal-Zellerfeld
  • Lupine Lighting System
  • SRM Training System
  • Schwalbe Tires
  • Felt Bicycles
  • Protective Bikewear
  • Ceecoach Funksystem
  • Wellnesswirbler
  • Offenes MRT Goslar
  • VGH Geschäftsstelle Reinhold Hasse
  • Baumwipfelpfad Harz
  • Outdoor-Center-Harz
  • Fitnesscenter am Schlagbaum
  • Karl Helpferer
  • Klausis Autovermietung
  • Dextro Energy
  • Trail-Tours-Harz
  • Zweirad Langer
  • Ruhmetal Wohnmobil-Vermietung
  • Robert Roller
  • ARAL Herterich
 

Der größte Fehler, den wir machen können, ist Angst davor zu haben, einen Fehler zu machen.

-  2017, vor dem Race across Germany  -

01. August 2014

24h MTB - Rad am Ring 2014

Es ist schön, wenn man angefangene Dinge zu Ende bringt. So konnte nach einigen gescheiterten Versuchen letztes Wochenende endlich ein lang ersehntes Ziel von mir in Erfüllung gehen -endlich erste Erfahrungen bei einem 24h MTB Rennen sammeln. Den Startplatz für ein Viererteam sponserte Sportbekleidungshersteller Protective, von welchem auch die 2014er Bekleidung meines Teams stammt. Als Rennen stand das 24h MTB Rennen "Rad am Ring" auf dem Nürburgring auf dem Plan. Das Team, welches ursprünglich als Viererteam gedacht war, bestand aus Thomas Haase, Eike Görtz und meiner Wenigkeit, nachdem der vierte Fahrer aus beruflichen Gründen leider drei Tage vor Abfahrt absagen musste.


Freitag - 25.07.2014
 
Am späten Freitag Nachmittag ging es bei schönem Wetter los Richtung Eifel, um Abends den Nürburgring zu erreichen. Nachdem alle Startunterlagen abgeholt waren, suchten wir unseren Platz in dem wahrscheinlich größten Fahrerlager, dass ich bis dato gesehen hatte und stellten überraschend fest, dass Protective uns einen Platz direkt in einer Box der Boxengasse des Nürburgrings gesponsert hatte. Der Start war erst am nächsten Tag und mit Schlafsack in der Boxengasse ließ es sich auch ganz gut schlafen.


Samstag - 26.07.2014

Am nebligen Samstag Morgen besuchten wir die eher kleine, aber dafür überaus feine Messe, kauften beim Stand von Protective ein und bereiteten schließlich neben dem Essen vom Campingkocher noch ein paar Dinge für den Start vor. Um 13:20 Uhr musste Eike dann auf die 8,4 Kilometer lange Runde mit 160 Höhenmetern als Startfahrer starten. Der Nebel vom Morgen hatte sich verzogen und es wurde langsam richtig warm. Die Strecke war in einem staubigen Zustand und nicht ein Matschloch zierte sie. Während Eike seine ersten zwei Runden fuhr, durfte ich die erste wichtige Erfahrung machen: Der Betreuer eines anderen Teams erklärte mir, dass man nicht bei jedem Wechsel eine halbe Minuten mit der Übergabe des Transponders verliert, wenn man den Transponder einfach in eine leere Trinkflasche legt, die man dann während eines fliegenden Wechsels übergeben kann. Also rannte ich zur Messe, erstand einen neuen zweiten Flaschenhalter und nach Montage fuhr auch unser Team mit Transponder in der Flasche.

 

Die Übergabe auf Thomas erfolgte und als auch er seine ersten zwei Runden gefahren hatte, durfte ich endlich selbst raus und auf der staubigen Strecke meine ersten Runden drehen. Weil Eike dieses Jahr kaum auf dem Rad gesessen hatte und Thomas auch nicht super fit war, fuhr ich immer drei Runden, während die anderen bis ca. 23:00 Uhr immer nur zwei Runden fuhren. Meine Rundenzeiten waren sehr gut, die der anderen waren überraschenderweise nicht weit dahinter und vor Mitternacht hatten wir uns deshalb schon auf Platz vier der Gesamtwertung vorgefahren. Das hätte ich bis dahin nie erwartet -wir waren ja nur zu Dritt.

 

Es wurde Nacht und auf dem Nürburgring wurde es dunkel. Auf dem ca. sechs Kilometer langen Stück, auf dem die Strecke nicht über die Formel 1 Strecke verlief, stellten die Organisatoren auf Teilen große Teelichter auf. Ich montierte meine neue Helmlampe von Lupine, die ich mir extra für 24h Rennen zugelegt hatte, aber noch nicht testen konnte -die Lampe ist beeindruckend hell.


Sonntag - 27.07.2014

Wir stellten unseren Rhythmus um, damit keiner zu müde werden konnte und fuhren bis Morgens um sechs immer je eine Runde pro Fahrer. Über die Nacht hielten wir uns tapfer auf Gesamtrang vier, was viel Kraft kostete. Thomas machte der fehlende Schlaf bei ständigen Belastungen am meisten zu schaffen und so fuhren Eike und ich von sechs Uhr Morgens an ein paar Stunden zu Zweit im Wechsel, damit Thomas schlafen konnte. Das hinter uns liegende Team schob sich schließlich mit schnellen Runden in der Wertung an uns vorbei und wir lagen auf Platz 5. Wir stellten unseren Rhythmus wieder um, sodass jeder je einmal zwei Runden fahren musste. Das war gut, denn nun konnten Eike und ich auch kurz zur Ruhe kommen, um am Ende immer noch Reserven zu haben.

 

Das Ende kam schließlich auch immer näher. Die Strecke gefiel mir immer besser, es machte immer mehr Spaß und obwohl der Tacho schon weit über 200 Kilometer anzeigte, hatten sich meine Rundenzeiten gegenüber dem Anfang nicht groß verschlechtert. Insgesamt blieben wir standhaft und Eike überquerte nach fast 24 Stunden das Ziel, wir finishten mit Platz 5 in der Gesamt- wertung in den Top 5 der 75 Teams und wären wir nicht nur zu Dritt gewesen, hätten wir in der Altersklassenwertung auch einen Podiumsplatz sicher gehabt. Es hat richtig viel Spaß gemacht und ich bin sehr zufrieden mit der vom Team erbrachten Leistung. Alle haben gekämpft und auch zu Dritt sind wir bis weit nach oben gekommen. Im Team fährt man sicherlich ganz anders als man als Einzelstarter fährt, doch Erfahrungen habe ich viele mitnehmen können und es war sicher nicht mein letztes 24h Rennen !! :)
 

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