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14. Juli 2014

Harz Triathlon 2014

Nachdem ich letzte Woche aufgrund von starken Schmerzen im Nacken, die das Nachbeben meines Saisonhöhepunktes in Norwegen waren, beim gut organisierten Schierker Endurothon nach einer von drei 23 Kilometer Runden ausgestiegen bin, wollte ich diese Woche meinen ersten Triathlon in Clausthal-Zellerfeld absolvieren. Im Winter hatte ich mir vorgenommen, an den dortigen „Deutschen Meisterschaften im Cross-Triathlon“ teilzunehmen. Bis Mitte April war ich auch gut dabei, wöchentlich das Kraul-Schwimmen im örtlichen Schwimmbad zu erlernen und hatte viel in Laufschuhen trainiert. Nach meinem Rennradsturz in den Osterferien blieb das Schwimmen jedoch vorerst links liegen und auch durch die viele Vorbereitung für meinen Saisonhöhepunkt in Norwegen reichte die Zeit nicht mehr zum Schwimmen gehen, geschweige denn dafür einen Neoprenanzug zu erstehen und den restlichen Bumms zu kaufen. Nach dem „Alles oder nichts“ Prinzip entschied ich also vorerst, das Projekt Triathlon leider ausfallen lassen zu müssen und meldete nicht mal für eine leichtere Distanz. Nachdem drei Stunden vor dem Start in einer Staffel der Biathleten aus Clausthal-Zellerfeld jedoch ein Radfahrer fehlte, der sich am Abend zuvor das Handgelenk gebrochen hatte, beschloss ich einzuspringen. Also ging es ab in den Keller -das Vorderrad flicken, dass noch einen Schlitz vom Training hatte. Im Gegensatz zu den anderen Staffeln war ich relativ unvorbereitet und fuhr mit gutem Gefühl nach Übergabe des Transponders der Schwimmerin auf die nur 10,5 Kilometer lange Radstrecke. Berg ab lief es ganz gut und ich hatte vor dem steilen Anstieg der Strecke schon fast alles was vor mir lag eingeholt. Doch ich verlor Luft im Vorderrad, was ich aber zu dem Zeitpunkt nicht bemerkte. Ich stürzte in einer Kurve, als der Reifen fast von der Felge sprang. Bis zur Wechselzone waren es noch ungefähr 6 Kilometer und weil Flicken zu viel Zeit gekostet hätte, fuhr ich mit blutendem Knie und bedrohlich wenig Luft weiter. In den Kurven ging dementsprechend nicht mehr als Schrittgeschwindigkeit und in den Trails hörte ich schon, wie die Felge auf den Wurzeln auflag. Trotzdem konnte ich die zweitbeste Radzeit fahren und unsere Staffel lag in der Wechselzone auf Platz Zwei. Der Läufer lief und es lief -im Ziel lagen wir weiterhin auf Platz Zwei von 18 Staffeln und auch wenn es mit der Triathlon-DM nichts geworden ist, bin ich damit auch ganz zufrieden !! :)
 

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