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18. Mai 2016

Trainingslager Alpen 2016

Tag 1: 09.05.2016 – Flüela Pass

 

Nach der Anreise am Sonntag ging es am ersten Trainingstag im Trainingslager in den Alpen mit Rückenwind durchs Unterengadin, bevor es auf 2383 Meter Höhe hinauf ging. Am Straßenrand lag der Schnee teilweise meterhoch, die Sonne ließ in den umliegenden Berghängen einige gewaltige Lawinen abgehen und die Atmung wurde auf Grund der Höhe merklich anstrengender. Der Flüela-Pass wurde nach seiner Wintersperre gerade erst geöffnet und ist einer der 12 Alpenpässe, die es im Juni beim Race Across the Alps nonstop zu bezwingen gilt. Der erste Tag bot ohne Regen leider schon das beste Wetter der Woche - unten links im Bild !! :)

 


Tag 2: 10.05.2016 - Ofen Pass & Umbrail Pass

 

Fokus des Trainingslagers waren nicht nur die Vernichtung von Kilometern und Höhenmetern, sondern primär auch Vorbereitungen für das Gesamtprojekt - Das Race across the Alps 2016 wird mit 14.500 Höhenmetern auf nur 540 Kilometern Länge keine leichte Aufgabe werden, denn eigentlich geht es immer Berg auf, wenn es nicht Berg ab geht. Auch für das Betreuerteam stellt das Projekt mit seinen vielen Aufgaben große Herausforderungen. Am zweiten Tag stand im Ofenpass quasi das flachste Stück der Strecke auf dem Programm, bei dem es auf 19 Kilometern Länge mal nur auf 2149 Meter Höhe ging. Der Umbrail Pass war leider nach einigen Höhenmetern gesperrt, aber trotzdem konnte der Einstieg in den Pass gefahren werden. Die Strecke wird im Rennen wahrscheinlich nicht ausgeschildert sein und das Rennen findet im öffentlichen Straßenverkehr statt - Grund genug also, sich alles gut anzuscheuen. Im Schweizer Nationalpark mit Teamchef Bert im Bild !! :)

 


Tag 3: 11.05.2016 – Mortirolo Pass & Bernina Pass

 

Der Mortirolo Pass ist eine Radsport Legende - Der Anstieg zum Bernina Pass mit knapp 2000 Höhenmetern am Stück der längste beim Race Across the Alps. Am dritten Tag war woanders schönes Wetter und die Kommunikation mit einem Begleitfahrzeug über Funk wurde trainiert. Im 12,4 Kilometer langen Anstieg mit 10,5% Durchschnittssteigung die Texte des letzten Giro d'Italia lesend !! :)

 


Tag 4: 12.05.2016 – Stelvio Pass

 

Der Stelvio Pass (Stilfser Joch) ist der zweithöchste asphaltierte Gebirgspass in den Alpen und der höchste Pass Italiens. Die berühmten 48 Kehren blieben am vierten Tag im Trainingslager leider größtenteils ungefahren, denn der Anstieg war nach den ersten 600 gefahrenen Höhenmetern wegen Baustellen, Schnee und anderen nicht nachvollziehbaren Gründen vollgesperrt & abgeriegelt. Neben dem 2618 Meter hohen Gaviapass bleiben die restlichen zwei Drittel des Anstiegs eine kurvenreiche & lange Überraschung für das Rennen im Juni - unten links im Bild !! :)

 


Tag 5: 13.05.2016 – Alles gesperrt

 

Der höchste Straßenpass der Schweiz war schon wieder gesperrt, diesmal wegen Schnee. Nicht nur der zweite Versuch auf den 2501 Meter hohen Umbrailpass zu kommen scheiterte schon beim Blick auf den Passbericht im Internet - Das miese Wetter gab auch sonst über Tag nur alternative Vorbereitungen vor, denn fast alle anderen Pässe der Rennstrecke waren auch gesperrt. Fast alle anderen Pässen und so war noch ein bisschen Geduld für das Training gefordert und die alternativen Vorbereitungen dauerten an. Reperaturen am Funk, Zusammenfassen diverser Bedienungsanleitungen und Kameraeinstellungen gehörten zum Beispiel dazu - Mit Daumen oben ein paar Tage zuvor im Bild !! :)

 


Tag 6: 14.05.2016 – Flüela Pass bei Nacht

 

Plötzlich lebt Ultracycling, denn am späten Abend geht es doch noch raus zum Training - Mitten in der Nacht ist der Anstieg zum 2383 Meter hohen Flüela Pass bezwungen. Es schneit und ist kalt, die Kommunikation über Funk mit dem Begleitfahrzeug läuft perfekt, ohne zu wackeln läuft die Kamera und die Sicht auf die nasse Höhenmessung am Lenker ist dank der Lupine Lampe frei. Warum das 540 Kiometer lange Rennen mit 14.500 Höhenmetern als härtestes Eintagesradrennen der Welt gilt, ist nun sonnenklar. Die spannende Vorbereitungswoche auf der Strecke ist fast rum und das fünfköpfige Betreuerteam fast fertig vorbereit für die große Herausforderung im Juni - In tiefster Dunkelheit im Bild !! :)

 


Tag 7: 15.05.2016 – Albula Pass bei Nacht

 

Es ist mitten in der Nacht - Ein letztes mal, bevor das Trainingslager in den Alpen beendet ist. Der Tag davor war zum lachen und Urlaub machen da, denn es ist wieder mal alles gesperrt. Es schneit nicht einfach nur, sondern ein Schneesturm fegt durch die steilen Serpentinen des 2315 Meter hohen Albula Pass. Die letzte Nacht hat noch einmal gezeigt, wie schön aber hart die letzten Tage waren und wie unberechenbar die Berge sind. Ein paar Stunden Schlaf später geht es zurück nach Hause - Es herschen Minusgrade im Bild !! :)

 

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