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Fritz

Fritz

Am Samstag fand bei sonnigem Wetter das Training auf der 26 Meter hohen Plattform des Baumwipfelpfads in Bad Harzburg mit Unterstützung dessen Teams auf der Rolle statt. Nach 167 gefahrenen Kilometern in fünf Stunden mit vielen Besuchern und langem Pressebesuch gab es einen dicken Sonnenbrand und die Lachmuskeln taten vom vielen Grinsen weh - Spaß hat es aber trotzdem gemacht und für den ersten Platz bei der Vereinsmeisterschaft am Sonntag blieb noch genug Kraft über !! :)
 

Im Radsport sind die ganz langen Strecken eine große Leidenschaft, denn der Weg dort hin ist oft weiter, als die Strecke zum Ziel. Das morgige Training auf dem Baumwipfelpfad ist ein kleines Zwischenziel auf diesem Weg und es ist es lohnnswert zwischen 10:00 Uhr & 15:00 Uhr beim Training auf dem Baumwipfelpfad in Bad Harzburg vorbeizuschauen !! :)

Tag 1: 09.05.2016 – Flüela Pass

 

Nach der Anreise am Sonntag ging es am ersten Trainingstag im Trainingslager in den Alpen mit Rückenwind durchs Unterengadin, bevor es auf 2383 Meter Höhe hinauf ging. Am Straßenrand lag der Schnee teilweise meterhoch, die Sonne ließ in den umliegenden Berghängen einige gewaltige Lawinen abgehen und die Atmung wurde auf Grund der Höhe merklich anstrengender. Der Flüela-Pass wurde nach seiner Wintersperre gerade erst geöffnet und ist einer der 12 Alpenpässe, die es im Juni beim Race Across the Alps nonstop zu bezwingen gilt. Der erste Tag bot ohne Regen leider schon das beste Wetter der Woche - unten links im Bild !! :)

 


Tag 2: 10.05.2016 - Ofen Pass & Umbrail Pass

 

Fokus des Trainingslagers waren nicht nur die Vernichtung von Kilometern und Höhenmetern, sondern primär auch Vorbereitungen für das Gesamtprojekt - Das Race across the Alps 2016 wird mit 14.500 Höhenmetern auf nur 540 Kilometern Länge keine leichte Aufgabe werden, denn eigentlich geht es immer Berg auf, wenn es nicht Berg ab geht. Auch für das Betreuerteam stellt das Projekt mit seinen vielen Aufgaben große Herausforderungen. Am zweiten Tag stand im Ofenpass quasi das flachste Stück der Strecke auf dem Programm, bei dem es auf 19 Kilometern Länge mal nur auf 2149 Meter Höhe ging. Der Umbrail Pass war leider nach einigen Höhenmetern gesperrt, aber trotzdem konnte der Einstieg in den Pass gefahren werden. Die Strecke wird im Rennen wahrscheinlich nicht ausgeschildert sein und das Rennen findet im öffentlichen Straßenverkehr statt - Grund genug also, sich alles gut anzuscheuen. Im Schweizer Nationalpark mit Teamchef Bert im Bild !! :)

 


Tag 3: 11.05.2016 – Mortirolo Pass & Bernina Pass

 

Der Mortirolo Pass ist eine Radsport Legende - Der Anstieg zum Bernina Pass mit knapp 2000 Höhenmetern am Stück der längste beim Race Across the Alps. Am dritten Tag war woanders schönes Wetter und die Kommunikation mit einem Begleitfahrzeug über Funk wurde trainiert. Im 12,4 Kilometer langen Anstieg mit 10,5% Durchschnittssteigung die Texte des letzten Giro d'Italia lesend !! :)

 


Tag 4: 12.05.2016 – Stelvio Pass

 

Der Stelvio Pass (Stilfser Joch) ist der zweithöchste asphaltierte Gebirgspass in den Alpen und der höchste Pass Italiens. Die berühmten 48 Kehren blieben am vierten Tag im Trainingslager leider größtenteils ungefahren, denn der Anstieg war nach den ersten 600 gefahrenen Höhenmetern wegen Baustellen, Schnee und anderen nicht nachvollziehbaren Gründen vollgesperrt & abgeriegelt. Neben dem 2618 Meter hohen Gaviapass bleiben die restlichen zwei Drittel des Anstiegs eine kurvenreiche & lange Überraschung für das Rennen im Juni - unten links im Bild !! :)

 


Tag 5: 13.05.2016 – Alles gesperrt

 

Der höchste Straßenpass der Schweiz war schon wieder gesperrt, diesmal wegen Schnee. Nicht nur der zweite Versuch auf den 2501 Meter hohen Umbrailpass zu kommen scheiterte schon beim Blick auf den Passbericht im Internet - Das miese Wetter gab auch sonst über Tag nur alternative Vorbereitungen vor, denn fast alle anderen Pässe der Rennstrecke waren auch gesperrt. Fast alle anderen Pässen und so war noch ein bisschen Geduld für das Training gefordert und die alternativen Vorbereitungen dauerten an. Reperaturen am Funk, Zusammenfassen diverser Bedienungsanleitungen und Kameraeinstellungen gehörten zum Beispiel dazu - Mit Daumen oben ein paar Tage zuvor im Bild !! :)

 


Tag 6: 14.05.2016 – Flüela Pass bei Nacht

 

Plötzlich lebt Ultracycling, denn am späten Abend geht es doch noch raus zum Training - Mitten in der Nacht ist der Anstieg zum 2383 Meter hohen Flüela Pass bezwungen. Es schneit und ist kalt, die Kommunikation über Funk mit dem Begleitfahrzeug läuft perfekt, ohne zu wackeln läuft die Kamera und die Sicht auf die nasse Höhenmessung am Lenker ist dank der Lupine Lampe frei. Warum das 540 Kiometer lange Rennen mit 14.500 Höhenmetern als härtestes Eintagesradrennen der Welt gilt, ist nun sonnenklar. Die spannende Vorbereitungswoche auf der Strecke ist fast rum und das fünfköpfige Betreuerteam fast fertig vorbereit für die große Herausforderung im Juni - In tiefster Dunkelheit im Bild !! :)

 


Tag 7: 15.05.2016 – Albula Pass bei Nacht

 

Es ist mitten in der Nacht - Ein letztes mal, bevor das Trainingslager in den Alpen beendet ist. Der Tag davor war zum lachen und Urlaub machen da, denn es ist wieder mal alles gesperrt. Es schneit nicht einfach nur, sondern ein Schneesturm fegt durch die steilen Serpentinen des 2315 Meter hohen Albula Pass. Die letzte Nacht hat noch einmal gezeigt, wie schön aber hart die letzten Tage waren und wie unberechenbar die Berge sind. Ein paar Stunden Schlaf später geht es zurück nach Hause - Es herschen Minusgrade im Bild !! :)

 

Die Vorbereitungen für das 540 Kilometer lange Race Across the Alps mit 14.500 Höhenmetern sind im Gange. Gestern ging es nach Nauders im Dreiländereck zwischen Österreich, Italien und der Schweiz, um in einem achttägigen Trainingslager in den Alpenpässen Höhenmeter, Trainingskilometer und Erfahrungen zu sammeln. Das Team für das Race Across the Alps 2016 wird aus sechs Personen bestehen, die im Begleitfahrzeug ganze Arbeit leisten.  Im Trainingslager werden  nun zusammen mit Teamchef Bert Abläufe geplant, ausgearbeitet und trainiert.  Das Rennen im Juni selbst gilt als härtestes Eintagesradrennen der Welt und  hat durch ein kleines Bewerbungsverfahren meist nicht mehr als 50 Starter, die jedoch die Elite im europäischen Ultracycling bilden. In 2016 hat steht unter anderem der Sieger des letztjährigen "Race Across America" in der Startliste. Zu bewältigen gilt es teilweise mehrmals das Stilfser Joch, Gaviapass, Passo dell'Aprica, Mortirolopass, Berninapass, Albulapass, Flüelapass, Ofenpass, Umbrailpass und Reschenpass - Eine große Herausforderung für das komplette Team !! :)
 

Es ist Samstag Morgen der 23. April und der Wetterbericht für den Harz deutet nichts Gutes an. Gut aber, dass der Plan für eine durchgeplante Woche und der fertig gepackte Radkoffer bereit für den 10:00 Uhr Zug nach Italien stehen. Den riesigen Koffer im Zug verstaut ist außer einen Umstieg so lange Zeit zum nachdenken, bis der glühende Bremsgeruch des Zuges ankündigt den Brennerpass bewältigt zu haben. Eine italienische Stimme dröhnt durch die Lautsprecher der ersten Klasse, welche heute billiger zu buchen war, als die zweite. Vom Bahnhof geht es per organisierter Mitfahrgelegenheit auf die letzten Kilometer nach Arco, um dort kurz vor Mitternacht eine schöne Unterkunft zu beziehen, die dennoch im Budget liegt. Draußen ist es warm, dunkel und regnerisch, bevor das Wetter in eine Woche mit genug Sonnenschein übergeht. Am nächsten Morgen ist das Rad nach einer Weile Schrauben aufgebaut und der Einkauf im italienischen Supermarkt für die nächsten Tage erledigt, bevor gegen Mittag die Ausbildung zum MTB Guide beginnt. Wenig zurückgelegte Strecke auf dem Rad, viel Theorieunterricht im Seminarraum und viele Guide-Aufgaben im Gelände stehen in den nächsten Tagen auf dem Programm. Notfallmanagment, Guidingtechniken, Fahrtechnik, Ausrüstungs- & Bikecheck und vieles mehr machen in der Ausbildung meist wenig Spaß, jedoch lässt es sich in der wunderschönen schroffen, felsigen Berglandschaft im italienischen Stil leben. Abends bleibt wenig Zeit für Training und südlich der Alpen gibt es tatsächlich andere typische Gerichte zu entdecken, als beim Italiener zu Hause. Die Ausbildung erfolgreich beendet, muss nunmehr nach fast einer Woche die feine Designunterkunft in Arco gegen eine einfache Ferienwohnung im Nachbarort Riva eingetauscht werden. Alles wichtige an Gepäck in und an zwei überladenen Rucksäcken befestigt ist der Umzug schnell vollzogen, bevor mitten in der Nacht die Teamkollegen mit dem Auto eintreffen, um am nächsten Tag noch den Radkoffer hinterher zu transportieren. Das Bikefestival in Riva del Garda steht an, die Sonne scheint und die Stimmung ist gut. Die Messe mit Team besucht, die Startunterlagen bearbeitet und das letzte Eis verspeist, geht es an die Startvorbereitungen für die Ronda Extrama mit 90 Kilometern und 3800 Höhenmetern am nächsten Morgen. Mit der Entdeckung eines gebrochenen Pedals 10 Minuten vor dem Start beginnt der Wettkampftag grandios und führt mit der nötigen Ruhe und Eile in den nächsten auffindbaren Bikeshop, der entweder enorme Preise für Pedalen verlangt oder nur Flatpedalen führen vermag, bevor er bei Verlassen des Ladens doch nachgibt. Schnell werden mit allen verfügbaren Mechanikern ein paar Pedalen und Schuhplatten montiert. Im dritten Startblock ist der Start nur um zehn Minuten verpasst und es geht wenige Kilometer später in den ersten von vier langen Anstiegen. Die kühle Morgenluft verschwindet schnell auf der Haut, Schweiß tropft auf das Oberrohr und das vom Ultracycling übernommene gleichmäßige Treten an der Schwelle lässt viele Fahrer stehen, aber auch einige Fahrer der später gestarteten Blocks überholen. Gefühlt kaum losgefahren geht es in den ersten Trail, der natürlich wegen des späteren Starts verstopft ist und einiges an Zeit kostet. Im nächsten Anstieg angekommen ist es steil und die Uhr zeigt wenig gefahrene Kilometer an. Eine gute Nachricht, die bedeutet, dass der Spaß im alpinen Bergwaldgebiet noch ein wenig dauern kann und nicht gleich schon vorbei ist. So langsam warmgefahren steht die zweite Trailabfahrt an, welche richtig Spaß macht, denn es läuft heute technisch und tempomäßig sehr gut in den Abfahrten. Grobes Geröllgestein rollt zwischen kleineren Felsabsätzen unter den Reifen weg, die sich präzise in den Waldboden drücken lassen, um bald in den nächsten Anstieg gehen zu können. Hier angekommen wandert der Puls zurück an die Schwelle und an anderen Fahrern vorbeischleichend wandert auch mal ein Dextro Energy Gel in den Magen, denn heute soll es keinen Hungerast geben. Das Rad durchläuft die nächste Trailabfahrt und es geht mit viel Spaß tiefenentspannt in den letzten Anstieg, der nicht ganz so lang ist. Mit der Renneinteilung völlig verpokert sind Schmerzen, Kampfschweiß und schwere Beine kaum vorhanden und es geht zügig bergan. Auch der Weg zur letzten Abfahrt in Riva ist genommen und es geht knapp unter sechs Stunden mit dem Gefühl ein Enduro Rennen gefahren zu sein durchs Ziel, anstatt die extreme "Ronda Extrema" gefahren zu sein. Beim nächsten mal muss definitiv schneller gefahren werden, denn kaum ausbelastet wären sicher noch zwei Runden mehr drinnen gewesen und bei einem Marathon sollte eher das Gegenteil der Fall sein. Großen Spaß hat es dafür gemacht, in der Ergebnisliste auf den 42. Platz bei den Lizenz Herren zu fahren. Montag, den 2. Mai mitten in der Nacht ziehen Lichter auf dem halbtägigen Rückweg in den Harz vorbei und es ist gut so. Es war eine lange, spannende und lehrreiche Zeit in Italien, die direkt in ein paar Touren als ausgebildeter Guide führt und den nächsten Trainingsblock folgen lässt, der sicher nicht so entspannt wird wie die Ronda Extrema !! :)
 

22. April 2016

Auf nach Italien

Der große Koffer ist gepackt - Morgen geht es per Zug nach Italien, um ein paar hundert Euro in eine MTB Guide Ausbildung zu investieren, welche am Sonntag startet. Viel Zeit für Training bleibt neben dem Kurs leider kaum, denn in der Sparvariante ohne Hotel sind die Tage mit viel Programm gut durchgetaktet. Anschließend steht der Messebesuch des am folgenden Wochenende anstehenden Bikefestivals in Riva auf dem Plan. Weiter geht es dann am Samstag auf den Bauerntrails der Ronda Extrema beim Bikefestival Riva del Garda mit 90 Kilometern Länge und 3800 Höhenmetern, bevor es nach über einer Woche wieder zurück in den kälteren Harz geht !! :)
 

Goslarsche Zeitung vom 14. April 2016 über Saisonziele 2016 und das Training in den Wipfeln am 21. Mai !! :)
 

Stolz darauf mit einem weiteren Sponsor aus dem Harz in die Saison 2016 starten zu können, werden heute die für 2016 ausgesuchten Ziele in einem Beitrag erörtert, aber eins nach dem anderen: In der Saison 2016 wird der Baumwipfelpfad Bad Harzburg die Erreichung der sportlichen Ziele unterstützen. Der Baumwipfelpfad selbst ist einen Besuch wert und nicht zuletzt deshalb wird am 21. Mai in der Zeit von 10.00 bis 17.00 Uhr das Training auf der Rolle stattfinden - über den Wipfeln auf dem Baumwipfelpfad. Um zu ergründen warum es zu dieser Partnerschaft kommt, muss man wie beim Baumwipfelpfad auch bei den Wurzeln anfangen, die aus sportlicher Sicht beim Biathlon liegen. Sportlich gesehen war Biathlon bis ins Alter von 10 Jahren der einzig ausgeübte Sport und wurde von Eva-Christin Ronkhainen im regelmäßigen Training angeleitet. Nunmehr leitet Eva nicht mehr das Biathlontraining der Kinder, sondern den Baumwipfelpfad in Bad Harzburg und hat jetzt eine Unterstützung der inzwischen an Herausforderungen gewachsenen sportlichen Aktivitäten möglich gemacht. Batrachtet man den Teil der sportlichen Karriere, der nach den Wurzeln im Biathlon kam, wachsen Erinnerungen an erste Langstreckenerfahrungen, zum Besipiel an den ersten Marathonlauf im Alter von 12 Jahren oder einen Lauf mit fast 140 Kilometern Länge in weniger als 36 Stunden mit 15 Jahren. Es ist irre, wenn man so darüber nachdenkt, wie lang manche Dinge dauern. Vor drei Jahren entstand einmal die verrückte Idee, die 542 Kilometer lange Styrkeprøven in einen Wettkampkalender aufzunehmen, der eigentlich nur aus Mountainbike Marathons bestand. So langsam im Ultracycling angekommen, ist die Erinnerung, dass es mehr als 18 Stunden lang regnete und kalt, hart und bitter war, das erste mal eine solche Distanz zurückzulegen. Ein Jahr später sollte es zum großen Projekt werden, ein zweites mal bei diesem Rennen starten zu können, um festzustellen, dass Ultracycling mit der Unterstützung vieler Sponsoren nicht leichter wird. Jetzt, wo die erste richtige Saison reiner Ultralangstrecken mit den 1230 Kilometern von Paris-Brest-Paris in den Beinen steckt, soll es weiter gehen. Selbst nach dieser langen Zeit muss man mit Geduld auf den Boden der Tatsachen blicken und feststellen, dass die Baumkrone noch nicht erreicht ist. Der Körper ist noch zu jung, um 2016 ein großes Projekt mit einer wieder verdoppelten Streckenlänge zu ermöglichen und auch fehlt es noch an einigen Erfahrungen, einem eingespielten Team und der nötigen Improvisation. Daran wird nun im "Projekt 2016" gearbeitet. Auf dem Plan stehen im April die Weiterbildung zum Mountainbike-Guide in Italien, im Mai ein Trainingslager in den Alpen, Anfang Juni ein Solostart mit Betreuerteam bei einem 24H Rennen, Ende Juni der Start beim hochkarätig besetzten Race Across the Alps und im August nach einem weiteren 24H Solostart der Start bei der Race Around Austria Challenge. Höhepunkt der Saison wird sicher das Race Across the Alps werden, welches auf nur 540 Kilometern mit rund 14.500 Höhenmetern enorme Anforderungen stellt und von einem fünfköpfigen Betreuerteam im Teamfahrzeug begleitet wird. Nach einer harten Saison wird sicher auch die Race Around Austria Challenge mit 560 Kilometern Streckenlänge nicht einfach werden und muss mit Team und Begleitfahrzeug durchdacht organisiert sein. Viel Arbeit steht bevor und eins ist sicher: Die Freude an der Leidenschaft wächst !! :)
 

09. April 2016

Neues MTB 2016

Das neue Mountainbike - ein Traum. 2016 stehen wieder mehrere 24H Rennen im Solostart auf dem Programm und dafür steht jetzt endlich das passende Rad parat. Am Nürburgring, bei den Deutschen Meisterschaften und natürlich beim 12H Rennen in Clausthal-Zellerfeld soll es neben einigen Rennen der Marathon Man Europe Serie in Italien, Österreich und Tschechien an den Start gehen. Das Radel kommt mit Flaschenhalter und Pedalen auf 8,9 Kilo Gesamtgewicht und ist als kleines Projekt im Selbstaufbau entstanden. Basis ist ein Niner Air 9 CYA Carbonrahmen, der vom neuen Sponsor Revolution Sports in Berlin aufwändig im eigenen Grün/ Schwarz Design lackiert wurde. Revolution Sports baut echte Wunschbikes aus High-End Teilen und stellt neben der leichten SR Suntour Gabel auch die American Classics Laufräder, die mit einem ausgearbeiteten Schlauchlos-System überzeugen. Ohne Kompressor, CO2 Kartusche oder mühseligem Pumpen waren die Maxxis Reifen einfach und schnell aufgezogen. Weitere Anbauteile wie Vorbau, Sattelstütze und Kurbel stellt B.O.R. Germany in leichtem Aluminium und nur beim Lenker ist noch ein wenig Carbon verbaut. Der Dank für den Antrieb geht an das Outdoorcenter Harz und zu guter letzt fehlten noch viele kleine Schrauben, Züge und Hüllen, welche beim lokalen Händler Zweirad Langer verbaut wurden. Ein Arbeitsgerät für lange Strecken in dem viel Unterstützung und Arbeit steht ist endlich bereit - vielen Dank !! :)

Am vergangenen Radsportwochenende stand mit dem ARA Ostfalenbrevet 200 mit Start in Warberg am Elm und einem Cross Country Rennen in Bautzen an der tschechischen Grenze viel Reisestress auf dem Programm. Die letzten beiden Nächte planmäßig insgesamt ganze vier Stunden geschlafen, sollte der Brevet am Samstag als harte Trainingseinheit unter Schlafmangel gefahren werden. Mit Teamkollege Steffen im Auto angereist, ging es bei schönem Frühlingswetter am Samstag Morgen in der dritten Startgruppe auf die 204 Kilometer lange Strecke, die sehr windanfällig war. Ein paar Kilometer warmgerollt und den Puls anschließend an die Schwelle herangeführt, waren vor der ersten Kontrolltankstelle nach ca. 30 Kilometern alle rennradfahrenden Randonneure eingeholt und es ging rund 65 Kilometer gegen den Wind in einer vierköpfigen Gruppe weiter ohne Rücksicht auf die langsam schwerer werdenden Beine zu nehmen, um bald die nächste Kontrolltankstelle zu erreichen. Am Tempo auf dem Rad nicht gespart, verschwand der zweite von drei sparsam eingeplanten Dextro Energy Riegeln in der Aufnahme weiterer Geschwindigkeit, denn anders als gedacht flogen die Winde nun von hinten durch die Lande. Unterhalb der Schwelle wurde die bald nur noch dreiköpfige Gruppe nun in Richtung der nächsten Kontrolltankstelle geführt, die kurz hinter einem kleinen Anstieg lag, den der im Windschatten beißende Teamkollege „bitte an der Schwelle hochfahren sollte“. Es folgte nur ein „Du Arsch! Ich bin seit vier Stunden an der Schwelle..“ und die letzte Kontrolltankstelle war bald erreicht. Anschließend wurde es wirklich anstrengend und die über den Elm führenden Anstiege fühlten sich selbst nach dem letzten Dextro Energy Riegel steiler an, als noch vor ein paar Wochen im Trainingslager. Die Kontrollkarte mit der Kontrollzange am letzten Kontrollpunkt für die Kontrolle vorbereitet, ging es schon auf die letzten Kilometer zum Ziel, die an diesem Tag sehr schnell für einen Brevet kamen. Der große Einbruch der Kräfte stand nun auch bevor – zum Glück erst nach 200 Kilometern von 204 Kilometern und so wurde das Ziel nach nur 06:56 Stunden Pausen inklusive erreicht. Einen Brevet zu fahren hat wieder viel Spaß gemacht, auch wenn er nicht sehr lang war und ein 30.5er Schnitt in Fahrt ist auch zufriedenstellend. Die Vereinsjugend nach dem Brevet mitsamt Fahrrädern im Auto verstaut, ging es zurück in den Harz um die Rennräder gegen Mountainbikes zu tauschen. Anschließend ging es weiter in Richtung tschechische Grenze und diese in der Nacht erreicht, folgte am nächsten Morgen die Betreuung der Vereinsfahrer bei einem Cross Country Rennen im Stadtwald von Bautzen, um nicht zuletzt das Wochenende mit einer dreistündigen Runde Mountainbike vor Ort abzuschließen, bevor es wieder zurück in den Harz ging. Es war ein Radsportwochenende – ein schönes !! :)
 

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